Warum wünschen sich gar nicht so wenige Menschen einen (beinahe allmächtigen) „starken“ Staat, der sagt wo es langgehen soll und auch vor der Einmischung in private Angelegenheiten kaum Halt macht. Und warum lehnen andere Menschen genau das ausdrücklich ab und legen Wert auf die Bewahrung, wenn nicht Erweiterung der persönlichen Freiheit? Warum sind manche Menschen offen gegenüber neuen Ideen und Veränderungen, und warum halten andere starr am Althergebrachten fest? Der amerikanische Wissenschaftshistoriker Dr. Frank Sulloway untersuchte in einer über 20 Jahre währenden Forschungsarbeit tausende Biographien von Politikern, Wissenschaftlern und anderen herausragenden Personen des öffentlichen Lebens der letzten rund 500 Jahre. Dabei fand er einen deutlichen Zusammenhang zwischen Geburtsrang in der Geschwisterreihe und Persönlichkeit. Während Erstgeborene überwiegend konservativ denken, neuen Ideen tendenziell ablehnend gegenüber stehen und eher machtorientiert, gleichzeitig aber auch obrigkeitsgläubig sind, neigen die Spätergeborenen zu liberalem, offenen, oft sogar revolutionärem Denken.
Dr. Frank Sulloway auf den Spuren Darwins (mit Galapagos-Riesenschildkröte) Quelle: http://www.sulloway.org/
Zur Erklärung dieser großen Unterschiede, die auch und gerade innerhalb derselben Familie vorkommen, zwischen Geschwistern, deren Erbanlagen immerhin zur Hälfte übereinstimmen und die (zumindest auf den ersten Blick) unter in etwa gleichen Umständen aufwachsen, zieht Sulloway das Divergenzprinzip aus der Evolutionstheorie von Charles Darwin heran:
Genauso wie Lebewesen im Kampf ums Überleben um die knappen Ressourcen ihrer Umwelt konkurrieren und sich nur diejenigen mit den dafür geeigneten Erbanlagen erfolgreich fortpflanzen und damit längerfristig überleben (Selektionsprinzip), ringen auch Geschwister untereinander um die knappe Ressource Zuwendung und Fürsorge durch die Eltern. Um die direkte Konkurrenz untereinander zu verringern, suchen sich Lebewesen verschiedene ökologische Nischen, d.h. sie entwickeln unterschiedliche Lebensweisen und nutzen damit auch teilweise unterschiedliche Ressourcen.

Charles Darwin (1809-1882) Quelle: http://www.mpg.de/
Eines der schönsten Beispiele für dieses Divergenzprinzip (Divergenz = Auseinanderentwicklung, von lat. di = auseinander-, vergere = neigen) fand bereits Darwin auf den südamerikanischen Galapagosinseln und regte ihn zur Entwicklung seiner Evolutionstheorie an:
Auf den Galapagosinseln, 1000 km vor der Küste von Ecuador leben 14 jeweils nur auf einer Insel vorkommende, sehr eng verwandte Singvogelarten, die Darwinfinken, die alle von einer gemeinsamen Ursprungsart vom Festland abstammen. Sie unterscheiden sich lediglich in ihren Schnabelformen, die sie zu unterschiedlichen Ernährungsweisen befähigen. Eine wenig spezialisierte Art fächert sich bei Besiedlung eines neuen Lebensraumes, welcher verschiedenartige Ernährungsmöglichkeiten bietet, in neue wesentlich stärker spezialisierte Arten auf, die jeweils ihre ökologischen Nischen besetzen (adaptive Radiation, lat. adaptare – anpassen; radiatus – strahlend). Wichtig für das Entstehen neuer Arten eine gewisse räumliche Trennung, damit es nicht immer wieder zu einer genetischen Durchmischung kommt.
Adaptive Radiation bei den Darwinfinken, die sich vor allem in der Konstruktion ihrer Schnäbel unterscheiden. Das Spektrum reicht von den langen, spitzen Schnäbeln der Insektenfresser bis zu kernbeißerähnlichen Schnäbeln, mit denen sich harte Körner und Nüsse knacken lassen. Eine besondere Gruppe der Darwinfinken sind die Spechtfinken, die als Werkzeug bei der Nahrungssuche abgebrochene Ästchen oder Kaktusstacheln verwenden, mit denen sie Larven aus Löchern in Baumstämmen holen. Quelle: http://www.britannica.com/
Dasselbe Divergenzprinzip wirkt auch bei Geschwistern und ihrem Kampf um die Aufmerksamkeit der Eltern. Dabei bedienen sich Erst- und Spätergeborene unterschiedlicher (divergenter) Strategien, suchen sich also jeweils ihre eigene familiäre Nische: Erstgeborene zeigen eine starke Neigung, sich mit den Eltern zu identifizieren und ihnen nachzueifern. Dies wird noch verstärkt, wenn sie ihren Eltern einige (Erziehungs-)aufgaben gegenüber den jüngeren Geschwistern abnehmen. Dabei lernen die Erstgeborenen zwar einerseits Verantwortungsbewußtsein, üben aber andererseits, begünstigt durch ihren Altersvorsprung, nur allzu oft gegenüber den Spätergeborenen auch ein bevormundendes Machtgehabe ein, das sie später auch im Umgang mit anderen Menschen nie wieder loswerden. Mit der Geburt jüngerer Geschwister verlieren die Erstgeborenen den Alleinanspruch auf elterliche Zuwendung und Liebe, was sehr schmerzhaft ist und sie reizbar werden lässt. Sie werden eifersüchtig und neigen leicht auch zu plötzlichen Wut- und Gewaltausbrüchen. Die Spätergeborenen müssen eine andere Strategie wählen, als ihren Eltern einfach nur nachzueifern. Sie entwickeln Talente, die bisher in der Familie noch fehlen, um die Aufmerksamkeit und Zuwendung ihrer Eltern zu gewinnen. Dadurch entwickeln die Spätergeborenen Phantasie und Kreativität, werden offener für neue Ideen und Erfahrungen und wagen es eher einmal ganz neue Wege zu gehen. Wegen ihrer relativen körperlichen Schwäche gegenüber den Erstgeborenen sind Spätergeborene darauf angewiesen sich mit ihren älteren Geschwistern möglichst irgendwie friedlich zu einigen. Spätergeborene vermeiden daher wenn möglich gewaltsame Auseinandersetzungen und setzen stattdessen eher auf einen versöhnlichen Ausgleich und nicht auf Machtausübung wie die Erstgeborenen. Dabei lernen sie natürlich, sich in andere Personen hineinzuversetzen und entwickeln so grössere soziale Fähigkeiten. Spätergeborene sind dadurch im Durchschnitt umgänglicher und friedlicher als Erstgeborene. Andererseits entwickeln die von Geburt an benachteiligten Spätergeborenen einen hochempfindlichen Sinn für Gerechtigkeit; wodurch sie zu sozialem Denken neigen und sich gegen Ungerechtigkeiten wehren. Sie werden zu Rebellen.
„Der Rebell der Familie“, das bahnbrechende Buch von Dr. Frank J. Sulloway Quelle: www.amazon.de
Ein typisches Beispiel ist der schon erwähnte Charles Darwin, das fünfte von sechs Geschwistern. Er war im Alter von 22 Jahren Priesteranwärter, als sich ihm die Gelegenheit zur Teilnahme an einer Forschungsreise um die ganze Welt bot. Dabei gewann er, vor allem auf den Galapagosinseln, Erkenntnisse die sein bibeltreues, christliches Weltbild über den Haufen warfen. Unterstützung für seine neue Evolutionstheorie gewann Darwin, der seine Theorie eher zurückhaltend propagierte und auf die Gefühle Andersdenkender immer Rücksicht nahm, zunächst fast ausschliesslich bei Spätergeborenen. Die Erstgeborenen unter den Wissenschaftlern bekämpften die neue Evolutionstheorie hingegen vehement, obwohl ihnen die gleichen der christlichen Schöpfungslehre widersprechenden Befunde vorlagen wie Darwin. Erst später, als sich die darwinsche Evolutionstheorie zunehmend durchgesetzt hatte, schwenkten auch immer mehr Erstgeborene um. Dieses Muster wiederholte sich übrigens ähnlich auch bei allen anderen revolutionären Umwälzungen in der Wissenschaft. Auch bei politischen Revolutionen spielen die aufgeschlossenen Spätergeborenen stets eine Vorreiterrolle. Geleitet von ihrem Gerechtigkeitssinn, treten sie als Reformer oder Revolutionäre für die Armen und Unterdrückten ein. Kommt ein politischer Wandel in Gange, mischen zunehmend auch Erstgeborene mit und greifen bald nach der Macht. Dann dauert es leider oft nicht mehr lange bis sich die Gefängnisse wieder mit politischen Gefangenen füllen oder sogar Hinrichtungen stattfinden.
Beispiel Französische Revolution 1789: Vor und in den ersten Jahren nach der Revolution bestimmten liberale Spätergeborene (Gabriel Mirabeau, Pierre Vergniaud, Jacques Pierre Brissot) das Geschehen. Sie gehörten zur Partei der Girondisten, deren Anführer überwiegend aus der Gironde, einer Region im Südwesten Frankreichs stammten. Die Girondisten saßen auf den mittleren Rängen im Parlament. Daneben gab es noch die gemäßigte Partei der Ebene mit einem noch höheren Anteil Spätergeborener unter ihren Mitgliedern, deren Abgeordnete im Parlament ganz unten saßen und die radikalen Montagnards, die Bergpartei, so genannt, weil deren Abgeordnete, hauptsächlich Erstgeborene (!) die obersten Bänke im Parlament besetzten.
Die Deklaration der Menschenrechte nach der französischen Revolution im Jahre 1789 Quelle: Wikipedia
Die gemäßigten Girondisten setzten die allgemeinen Menschenrechte und eine liberale Verfassung mit umfangreichen bürgerlichen Freiheitsrechten durch. Dann aber, als die innere und äussere Bedrohung durch konterrevolutionäre monarchistische Kräfte zunahm, kamen die machtbewußten Erstgeborenen (Maximilien Robespierre, Jean-Paul Marat, Antoine de Saint-Just) der Bergpartei zum Zuge und errichteten bald eine Schreckensherrschaft, in deren Verlauf rund 40.000 vermeintliche oder tatsächliche Gegner der Revolution mit der Guillotine hingerichtet wurden. Georges-Jacques Danton, ein führendes Mitglied der Bergpartei, aber ein Spätergeborener, versuchte vergeblich den Terror einzudämmen. Er wurde schließlich von Maximilien Robespierre entmachtet und hingerichtet. Maximiliens jüngerer (!) Bruder Augustin kritisierte ebenfalls die ausufernde Terrorherrschaft, wurde aber verschont.
Auch im 20. Jahrhundert gelangten von Mussolini, dem Faschistenführer in Italien, über Stalin in der Sowjetunion, der den spätergeborenen Initiator der Oktoberrevolution 1917 Lenin ablöste bis hin zum chinesischen Kommunistenführer Mao, immer wieder Erstgeborene an die Spitze revolutionärer Bewegungen. Der nationalsozialistische deutsche Reichskanzler und Führer Adolf Hitler (1889-1945), scheint auf den ersten Blick eine Ausnahme zu sein, denn er war das vierte von sechs Kindern. Allerdings starben die drei älteren Brüder schon im allerfrühesten Kindesalter noch vor Hitlers Geburt! Auch der 5 Jahre jüngere Bruder wurde nur 6 Jahre alt. Nur die allerjüngste Schwester erreichte wie Hitler das Erwachsenenalter. Adolf Hitler wuchs also de facto als ein Erstgeborener auf! Drei weitere Erstgeborene, Winston Churchill (Grossbritannien), Theodore Roosevelt (USA)und Josef Stalin (Sowjetunion), führten die Alliierten Mächte im 2. Weltkrieg (1939-1945) gegen Hitler. Ein interessantes Detail am Rande: Churchill löste im zweiten Kriegsjahr den glücklosen Spätergeborenen (!) Neville Chamberlain als britischer Premierminister ab. Dieser hatte zunächst versucht, durch eine von Churchill kritisierte Verhandlungslösung in der Sudetenkrise den Krieg noch abzuwenden (Münchener Abkommen). Chamberlain kam Hitler weit entgegen und billigte die Abspaltung des überwiegend deutschsprachigen Sudetenlandes von der Tschechoslowakei und den Anschluß an das Deutsche Reich. Im Gegenzug versprach Hitler, die Souveränität der Rest- Tschechoslowakei zu respektieren. Dieses Versprechen wurde von ihm aber schon kurz nach Unterschrift des Münchener Abkommens gebrochen. Auch nach Ausbruch des 2. Weltkrieges war Chamberlain noch bemüht Kriegsgräuel zu vermeiden. Er verbot ausdrücklich britische Luftangriffe auf deutsche Städte. Churchill vertrat dagegen schon lange vor Kriegsausbruch die Auffassung, daß Luftangriffe auf Wohngebiete ein geeignetes Mittel seien, um die gegnerische Zivilbevölkerung zu zermürben. Nachdem er Premierminister geworden war, setzte er diese Vorstellungen gegen Deutschland schon sehr bald in die Tat um und trug damit nicht unerheblich zur Eskalation der Gewalt im Laufe des 2.Welkrieges bei. Die für Europa ungewöhnliche Brutalisierung des Krieges erleichterte Hitler die schon länger geplante Deportation und Ermordung der Juden innerhalb und außerhalb Deutschlands, welche anderen Bedingungen kaum so hätte stattfinden können. Die Unterschiede zwischen Churchill und Chamberlain spiegeln sehr gut die Unterschiede zwischen typischen Erstgeborenen- und Spätergeborenenstrategien wider. Neben den Erfahrungen mit Geschwistern, die eine große Rolle spielen, formen aber natürlich auch andere Einflußfaktoren die Persönlichkeit eines Menschen. Bei Einzelkindern sind diese für die Entwicklung der Persönlichkeit sogar ausschlaggebend. Ansonsten kommt es zu komplizierten Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren untereinander und mit den persönlichkeitsprägenden Erfahrungen mit den Geschwistern. Ein wichtiger Faktor ist beispielsweise das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern. Kommt es hier zu größeren Konflikten, so können auch Erstgeborene zu Rebellen werden, da eine Identifikation mit den Eltern dannnicht mehr stattfindet. Es bleibt dann nichts anderes übrig als eine Spätergeborenenstrategie zu wählen. Dasselbe passiert auch, wenn die Eltern sichuntereinander häufig und heftig streiten. Die Kinder geraten dann oft in die Rolle eines Vermittlers. Ein bekanntes Beispiel ist der Preussenkönigs Friedrich II.(der Große): Dieser war als ältester Sohn und Kronprinz, von seinem autoritären und unbeherrschten Vater Friedrich Wilhelm I. schwer drangsaliert und einmal sogar beinahe getötet worden und wurde später zu einem liberalen, aufgeklärten Monarchen, der viele politisch oder religiös Verfolgte in seinem Königreich aufnahm. Er erlaubte eine sehr weitgehende Rede- und Pressefreiheit, die sogar scharfe Kritik an der Person des Königs einschloss. Die Folter war zumindest offiziell verboten.
Weitere Einflußfaktoren sind das (angeborene) Temperament, das Geschlecht, Klassenzugehörigkeit, aber natürlich auch die von den Eltern direkt vermittelten Werte. So sind Erstgeborene liberaler Eltern meist offener für neue Ideen als Erstgeborene konservativer Eltern. Es können sich dabei richtige Familientraditionen entwickeln. Eltern, die als Spätergeborene aufwachsen, bevorzugen meist einen liberalen Erziehungsstil, der Erstgeborene weniger konservativ macht und Spätergeborene dementsprechend noch liberaler. In der Familie von Charles Darwin waren Vater, Großvater und Urgroßvater ebenfalls Spätergeborene, woraus sich eine außergewöhnlich liberale Familientradition entwickelte. Diese ebenete Charles Darwin den Weg zu einem Revolutionär der Wissenschaft.
Zu Extremen neigende Persönlichkeiten stammen häufig aus der Unterschicht. Das gilt für Erst- und Spätergeborene mit ihren ganz verschiedenen Strategien gleichermaßen. Nach der französischen Revolution erwiesen sich Erstgeborene aus der Unterschicht als besonders erbarmungslos. Sie stimmten als Abgeordnete im Parlament nach der versuchten und gescheiterten Flucht Ludwigs XVI fast geschlossen für die Hinrichtung des Königs. Von den spätergeborenen Deputierten gleicher Herkunft jedoch stimmten nur gut 40% dafür! Keine andere Gruppe im Parlament übte größere Nachsicht mit dem abgesetzten König. Interessant ist auch das Zusammenspiel zwischen Geburtsrang und Geschlecht. Als männlich gelten Selbstvertrauen, Machtstreben, Konkurrenzverhalten, Durchsetzungsvermögen und Aggressivität, alles Eigenschaften die auch tendenziell Erstgeborene auszeichnen und als „instrumentell“ bezeichnet werden. Als weiblich gelten hingegen Zuwendung, Kooperationsbereitschaft und Flexibilität. Diese „expressiven“ Eigenschaften sind auch typisch für Spätergeborene. Wächst eine erstgeborene Schwester mit einem spätergeborenen Bruder auf, so entwickelt diese relativ stark instrumentelle Tendenzen und verhält sich damit „männlicher“ als der deutlich expressivere Bruder. Wächst ein erstgeborener Bruder mit einer spätergeborenen Schwester auf, so verhält sich dieser weniger „instrumentell“, als wenn es ein spätergeborener Bruder wäre. Unabhängig vom Geschlecht zeigen die Erstgeborenen aber immer deutlich mehr “instrumentelle“ Eigenschaften als die Spätergeborenen. Die Forschungsergebnisse von Dr. Frank Sulloway über die Einfluss der Erfahrungen mit Geschwistern bei der Herausbildung der Persönlichkeit und die sich daraus ergebenden Konsequenzen haben eine immense Bedeutung für Psychologie, Geschichtswissenschaft und Politik. Es zeichnet sich die nicht nur die Möglichkeit ab, geschichtliche Abläufe besser als bisher zu verstehen, sondern es könnte vielleicht sogar gelingen (wenn auch mit einer gehörigen Portion Unsicherheit!), bei ausreichender Kenntnis der Biographie der handelnden Personen halbwegs sinnvolle Prognosen der zukünftigen politischen Entwicklung zu wagen.
Jens Christian Heuer
Quellen: 1)Der Rebell der Familie Dr. Frank Sulloway Siedler-Verlag, Berlin 1996 Homepage von Dr. Frank Sulloway http://www.sulloway.org/ 2)Von Guernica bis Vietnam. Die Leiden der Zivilbevölkerung im modernen Krieg. David Irving Heyne-Verlag, München 1982 http://www.fpp.co.uk/books/Guernica/index.html 3) BBC Historic Figures http://www.bbc.co.uk/history/historic_figures/ 4) Wikipedia






